Jul 06 2014

Katharina Biedermann

Mobile Webseiten – Gerätekanäle in SharePoint 2014

Unaufhaltsam wächst die Zahl der Smartphones und sonstigen mobilen Endgeräte. Diese Entwicklung erfordert, dass wir unsere Webseiten auch für die umfängliche und volle Nutzung auf diesen Geräten anpassen müssen. Im Idealfall decken wir dies mit einem „Responsive Webdesign“ ab, welches ist aber nicht immer und überall umsetzbar ist.

SharePoint 2013 liefert für genau diese Anwendungsfälle die sogenannten Gerätekanäle mit. Mit diesem Feature lässt sich eine Webseite für jedes beliebige Endgerät individuell anpassen, sogar unter Berücksichtigung der Version und des Betriebssystems.

Hier ein paar Tipps für den unkomplizierten Umgang mit Gerätekanälen und die schnelle Anpassung einer Webseite auf beliebige Endgeräte:

Für die Entwicklung im PC-Browser empfehle ich euch als erstes den „User Agent Switcher“ von Chris Pederick – http://chrispederick.com/work/user-agent-switcher/. Hier können beliebig viele User Agents hinterlegt und per Mausklick hin und her geswitcht werden. Das Tool ermöglicht es eine Webseite im mobilen Modus auf dem PC zu sehen und direkt zu optimieren. Abschließend muss natürlich trotzdem ein Qualitäts-Test direkt auf den angesprochenen Endgeräten erfolgen.

Ist das Tool installiert, geht es schon in die Konfiguration der Kanäle. Über Websiteeinstellungen à Gerätekanäle (unter „Aussehen und Verhalten“) wird zunächst ein neuer Gerätekanal erstellt. Die Eingabefelder sind überwiegend selbsterklärend. Bei den „Einschlussregeln für Geräte“ wird es interessant. Hier können beliebig viele Endgeräte angegeben werden, auch mit Unterscheidung der Betriebssystem-Versionen (einfach durch ein Leerzeichen vom Gerät getrennt angeben). Die Geräte werden dann untereinander aufgelistet.

Ansicht eines erstellten Gerätekanals:

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Die Checkbox „Aktiv“ aktiviert den Gerätekanal endgültig, indem er angehakt und mit „Speichern“ bestätigt wird. Diese Option ermöglicht auch, dass der Kanal jederzeit deaktiviert werden kann.

Ist die Anlage des Kanals erfolgt, wird es Zeit eine neue Gestaltungsvorlage (Masterpage) für den Gerätekanal zu definieren. Dafür muss als erstes eine neue Masterpage generiert werden. Diese kann ganz anders aussehen, als die Desktop-Version der Webseite oder auch nur auf eine differenzierte CSS-Datei verweisen. In welchem Umfang hier Anpassungen erfolgen ist ganz individuell planbar.

Ist die neue Masterpage angelegt, wird sie über Websiteeinstellungen à Gestaltungsvorlage (unter „Aussehen und Verhalten“) dem jeweiligen Kanal zugewiesen und mit „OK“ bestätigt.

Ansicht Zuordnung Masterpage:

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Alle Änderungen, die nun über die neue Masterpage und deren CSS-Dateien erfolgen, sind direkt mobil oder über den User Agent Switcher im PC-Browser zu sehen.

Ansicht PC-Browser Default-Mode:

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Ansicht PC-Browser iPhone4-Mode:
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Jun 26 2014

Michael Greth

Wie schnell veraltet Wissen im Wiki?

Wie schnell veraltet Wissen in einem Wiki?

Michael Höfer berichtet in seinem Blog über die praktischen Wiki-Erfahrungen in der Forschungsabteilung eines süddeutschen Automobilbauers. Eine Untersuchung ging der Frage nach, wie schnell die Inhalte im Wiki veralten und damit an Relevanz einbüßen. Das Ergebnis: nachdem das Wiki über mehrere Jahre aufgebaut wurde, folgte danach eine überwiegend lesende Nutzung durch die Mitarbeiter. Pro Jahr veralteten im Schnitt ungefähr 14 % der Inhalte, so dass nach ca. 6 Jahren bereits 80 % der Inhalte wahlweise veraltet oder falsch waren.

 

Jun 25 2014

Michael Greth

Haufe Studie: Wissen in Unternehmen

Wie produktiv nutzen deutsche Firmen ihr Know-how?

Die Antwort auf diese Frage ist erschreckend: 51 Prozent der deutschen Unternehmen haben erheblichen Nachholbedarf beim erfolgreichen Umgang mit Wissen. Dies ist das Ergebnis einer Studie zum Thema „Produktiver Umgang mit Wissen in Unternehmen“, die Haufe in Auftrag gegeben hat. Gemeinsam mit mifm München – Institut für Marktforschung GmbH hat Haufe 300 Geschäftsführer sowie Mitarbeiter mit und ohne Personalverantwortung zum Thema „Produktiver Umgang mit Wissen“ befragt.

 

Jun 24 2014

Michael Greth

9 Tipps und Anleitungen zum SharePoint Wiki

wikiWikis mit SharePoint sind immer noch ein aktuelles Thema, wenn es um Tools zum Social Business geht. Gerade in den letzten Wochen sind hier auf der SharePointSocial viele Suchanfragen rund um Wikis eingegangen. Grund genug für eine Recherche nach aktuellen Artikeln und Anleitungen, die sich mit Tipps und Tricks für das SharePoint Wiki beschäftigen. Ergänzend dazu natürlich der Blick in unsere SharePoint Wiki-Extension Übersichtsseite.

 

The Good the Bad and the Ugly of SharePoint Wikis 

“In this article the author highlights the pros and cons of corporate wikis in Sharepoint and why so many of them fail to deliver the expected outcome.”

Creating Bookmarks and Anchors on SharePoint 2013 wiki pages

“This guide is on creating Anchors and Bookmarks in a wiki page. Wiki pages are a fantastic and easy thing to create. However in certain cases, you may not want multiple pages, just one really long page that users can step into and jump back to the top as they discover the information they seek.”

Fixing Enterprise Wiki Page Titles and URLs in SharePoint 2013

“Enterprise Wiki pages in SharePoint 2013 (as with SharePoint 2010) are pretty easy pages for users to create and author. There are a few things that bugs the author and other standards advocates out there, chief of which are the title and file name problems.”

Add Table of Contents to a Wiki page in SharePoint 2010

“The content of wiki pages can get really long sometimes. A client has asked  to create a table of contents like the one that is used in Word documents to navigate to contents. This article online was quite helpful to get started. In the article, the author added scripts to the wiki page layout. In this case, the client didn’t use publishing pages. So the author added the scripts to web parts and then add the web parts to the content.”

Enhance Wiki Page Layout by adding a navgational Table of Contents

“The content of wiki pages can get sometimes longer than it should be. The normal content length of publishing page or wiki pages should have a length that shouldn’t be longer than one or two screen. In this case a table of content can be useful to enhance the navigation on a single wiki page and give a brief overview about the content.”

Can we create a default template for new Wiki pages in Sharepoint Foundation 2013?

“Is it possible to create a template to use as default new Wiki pages ? With the SP Foundation 2013 version, you can’t use the Design Manager. “

Moving Wiki Pages in SharePoint

“The wiki library does not give you any built in capability to move or copy files. There are few ways to work around this issue.”

Upload Word Document or HTML to SharePoint Wiki Workaround

“Copying a word document or HTML to a SharePoint Wiki that contains articles can be a long manual process in SharePoint 2010. The author has tried many different techniques and looked at many different articles to try to achieve this. This is the only “free” work around he could find.”

Hiding Web Parts on Enterprise Wiki Pages with SharePoint

“It is a common developer’s practice in SharePoint to add web parts to pages and then hide them. Hiding web parts is useful when you want to add specific functionality to a page without displaying the web part.”

Jun 24 2014

Intranet Babett

Babetteria 41: Sieben Tipps zum richtigen Training

bb41Nutzer für das Intranet fit machen – das ist eine meiner liebsten Aufgaben. Damit niemandem kurz vorm Endspurt die Puste ausgeht, gibt es jetzt sieben wertvolle Tipps aus meinem persönlichen Trainingsprogramm:  

1. Kreative Trainingsformate

Für die erfolgreiche Intranet-Einführung kommt es auf die richtige Art des Trainings an. Wer sagt also, dass Trainings nur frontal im Schulungsraum stattfinden müssen? Sicher, die üblichen Face-to-face-Schulungen haben den größten Trainings-Effekt aber probieren Sie doch auch mal etwas Neues wie z.B. Intranet-Werkstätten oder Brown-Bag-Sessions.

2. Medienvielfalt

Gerade dann, wenn viele Mitarbeiter zur gleichen Zeit startklar gemacht werden müssen oder die Ressourcen begrenzt sind, ist der Einsatz unterschiedlicher Medien sinnvoll. So werden Sie auch unterschiedlichen Lernstilen gerecht. Lernvideos, Screencast, Schulungskarten und Webinare sind hervorragend geeignet für einen extra Trainingsbereich in Ihrem Intranet.

3. Unternehmenspotenzial nutzen

Als erstes und am intensivsten werden die Multiplikatoren geschult, denn sie geben ihr Wissen an Power User und Kollegen weiter. Bringen Sie in Trainingsgruppen auch Schnellstarter mit den Social-Entdeckern zusammen, die Generation Facebook mit den älteren Kollegen. Die „Digital Natives“ sind es gewohnt, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern sich aktiv an der Entwicklung von Inhalten zu beteiligen, machen Sie sich das beim Erstellen des Trainingsbereichs im Intranet zunutze!

Auch Anerkennung ist wichtig. Eine gelungene Maßnahme hierfür wäre z.B. eine „Galerie der zertifizierten Multiplikatoren und „Social Power User“ im Trainingsbereich.

4. Abteilungsspezifisch schulen

Auch die einzelnen Abteilungen müssen sich der neuen Herausforderung Intranet stellen. Wenn Sie einen erfolgreichen Trainingseffekt erzielen wollen, schulen Sie möglichst nah am Arbeitsalltag! Geben Sie einzelnen Abteilungen ein individuelles Training gerade für abteilungsspezifische Prozesse und Workflows. Es ist auch von Vorteil, wenn die Abteilungsleiter Unterstützung beim Überführen gewohnter Arbeitsweisen und Inhalte in die neue Plattform erhalten.

5. Führungskräfte trainieren

Dem Management bietet ein Social Intranet ganz neue Möglichkeiten, Ihre Mitarbeiter zu führen. Wie Führen 2.0 funktionieren kann, zeigen Führungskräftewerkstätten. Doch auch die Tools der Social-Plattform gilt es zu beherrschen. Wie kommuniziere ich mit den Mitarbeitern? Welche Tools kann ich nutzen, um Leistungen anzuerkennen?

6. Perfektes Timing

Trainings sind ideal gelegen unmittelbar vor dem Start Ihrer neuen Lösung. Während das Training für Power-User vor der Testphase beginnt, trainiert man die Mehrheit der Nutzer zeitnah vor der Einführung und Nutzer mit nur Lesezugriffen genau zum Start der Lösung. Danach plant man Trainings als kontinuierliche Basis, wenn Anwender neue und erweiterte Fähigkeiten benötigen.

7. Richtige Trainingslänge

Auch bei der Trainingslänge ist Individualität das Stichwort. Mehrtägige Trainings können sinnvoll und angemessen sein für einige Ihrer Power-User und Administratoren. Aber für die Mehrheit der Benutzer, sind häufige Mini-Schulungen besser. Sie erlauben es Benutzern, dann zu konsumieren, wenn sie Bedarf haben.

So, begleiten Sie mich am besten gleich in den Trainingspark. Auf die Plätze! Fertig! Los!

Jun 23 2014

Michael Greth

OneDrive mit mehr-mehr-Speicher

Microsoft kündigt eine massive Ausweitung der Speicherkapazitäten für OneDrive-Nutzer an. So wird der Speicher bei der freien Version OneDrive mehr als verdoppelt und bei der Kaufversion (Office365) geht es in den Terrabyte-Bereich:

 

  • OneDrive bekommt 15 GB Gratisspeicher – bisher 7 GB
  • Alle Versionen von Office 365 (Home, Personal, University …) bekommen 1 TB Onlinespeicher

Außerdem wird massiv der Preis für Zusatzspeicher gesenkt: Die US-Preise liegen bei $1.99 für 100 GB (vorher $7.49) und $3.99 für 200 GB (vorher $11.49) -

Preise in Euro stehen noch aus – das ganze Paket soll nächsten Monat in Kraft treten.

Update: Die Preise für Deutschland sind jetzt auch bekannt : Der monatliche Preis für ein OneDrive Abonnement beträgt zukünftig 1,99 Euro UVP für 100GB (bisher 3,99 Euro UVP) und 3,99 Euro UVP für 200 GB Speicherplatz (bisher 8,99 Euro UVP).

Mehr dazu im OneDrive-Blog.

Jun 23 2014

Michael Greth

Enterprise Social bei Microsoft Österreich

305nIm Mai hatten wir über die Erfahrungen des Projekt Enterprise Social bei Microsoft Österreich berichtet. Auf der SharePointKonferenz der ppedv hat SharePointPodcaster Michael Greth mit einer der Projektverantwortlichen Martina Klenkhart, Produkt Marketing Manger Microsoft Österreich, jetzt ein ausführliches Gespräch zu den Erfahrungen und Erkenntnissen aus diesem Projekt geführt.

Die Themen: Yammer in Verbindung mit Office 365 als Social Plattform, die Generation Y als Trainer für Führungskräfte und weitere interessante Aspekte aus mehr als einem halben Jahr Einführungspraxis zu hören im SharePointPodcast 305 ab Minute 12:50.

 

 

 

Jun 19 2014

Michael Greth

Office 365 Updates jetzt transparenter

Microsoft zeigt jetzt auf vielfachen Wunsch auf der Office 365 for business public Roadmap, an welchen neuen Features für Office 365 gearbeitet wird, welche in Planung sind und was gerade auf der Plattform ausgerollt wird. Man spürt den Einfluss von Yammer, denn dort gibt es die Roadmap bzw. den Release Schedule schon wesentlich länger. Mehr dazu im Office Blog oder auf dem Roadmap Communications YamJam am 24.6.2014 von 18:00-19:00 Uhr.

Jun 13 2014

Michael Greth

WhitePaper: Datenschutzkonformität von Office 365 und Windows Azure

//via Stefan Fasshauer

Die PRW Rechtsanwälte haben ein Whitepaper „Datenschutzkonformität von Microsoft Office 365 und Windows Azure“ veröffentlicht, in dem sie die Datenschutzkonformität von Office 365 und Windows Azure bestätigen. Fazit:

„Die von Microsoft angebotenen Cloud Lösungen sind nach deutschem und europäischem Datenschutzrecht, datenschutzkonform einsetzbar. Sie bieten zudem ein sehr hohes Maß an Datensicherheit, das von vielen Unternehmen so selbst nicht vorgehalten werden kann. Unter den rechtlichen Gesichtspunkten eines Risikomanagements sind sie daher ohne Bedenken zu empfehlen. Zudem wird nach Einführung der Cloud Dienste eine Auditierung empfohlen, um den Nachweis zu erbringen, dass die Cloud Dienste rechts- und regelkonform in die Organisation integriert wurden.”

Das WhitePaper steht bei PRW zum kostenlosen Download bereit.  

 

Jun 13 2014

Michael Greth

Tipp: Der Enterprise 2.0 Irrtum

besser20Vor über fünf Jahren hat das Team von besser20 den ersten Teil der Präsentationen über Wissensmanagement im Enterprise 2.0 veröffentlicht. Zeit einmal nachzusehen, ob und wie die Ratschläge geholfen haben und sich zu fragen, was Web 2.0 Tools im Unternehmen wirklich nachhaltig ausrichten können und wo die bestehenden Erwartungen unerfüllbar sind.

Eine Antwort darauf liefert der vierte Teil der Wissensmanagementpräsentation, die jetzt auf dem Blog besser 2.0 veröffentlicht worden ist.

Die Kernaussage:

“Social ist erfolgreich, wenn es in die klassischen, verbindlichen Anwendungsfälle im Unternehmen wie offizielle Kommunikation (Intranet), Projekte und Prozesse und das persönliche Informationsmanagement eingebunden wird. Die in der Praxis häufig anzutreffende Fixierung der Social-Aktivitäten auf unverbindliche Anwendungsfälle (verlängerte Kaffeepause, spontane Diskussionsgruppen usw.) ist allein vielfach nicht ausreichend für eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung”.

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