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Sep 06 2017

Konfiguration und Governance von Microsoft Teams

Wer als Admin oder Sicherheitsbeauftragter bisher aufgrund von Governance und Compliance eher mit gemischten Gefühlen auf Microsoft Teams geschaut hat, hat nun etwas mehr Einfluss auf die Nutzung.


Gastbeitrag von Carsten Büttemeier

Carsten Büttemeier

Carsten arbeitet als Head of Development bei der deroso GmbH als Berater, Entwickler und Architekt zu Themen rund um die SharePoint und Office365 Technologien.


Die Administration von Microsoft Teams und den Möglichkeiten im Client wurde letztes Jahr im ersten Teil einer Blogartikelreihe über Teams vorgestellt. In der Zwischenzeit hat sich mit der Weiterentwicklung des Service einiges getan, insbesondere bei der Erweiterung der Funktionen durch eigene Apps. Wer als Admin oder Sicherheitsbeauftragter bisher aufgrund von Governance und Compliance eher mit gemischten Gefühlen auf diese Möglichkeit geschaut hat, mit Daten in Teams zu interagieren, hat nun etwas mehr Einfluss auf die Nutzung.

Mit einem der letzten Updates hat Microsoft einige weitere Konfigurationsmöglichkeiten zu dem Einstellungsdialog in Teams hinzugefügt. Damit ist es Zeit, sich einmal anzuschauen, welche Möglichkeiten ein Administrator in Office 365 überhaupt hat, auf den Service einzuwirken und welche Überlegungen hinsichtlich Governance, IT-Sicherheit und Firmenkultur zu machen sind. Grundsätzlich bleibt weiterhin festzustellen, was auch schon im November letzten Jahres der Fall gewesen ist: Die Konfiguration ist nach wie vor recht geradeaus und im Gegensatz zu Boliden wie SharePoint übersichtlich und unkompliziert.

Allgemeines zu Einstellungen in Teams

Die erste Neuerung ist eher kosmetischer Natur: Die Einstellungen passen sich in das neue Design ein und kommen ein wenig wie Konfigurationspanels in Azure daher. Alle relevanten Einstellungen zu Teams lassen sich hier finden:

Die zwei darüber hinaus noch relevanten Stellen sind die Lizenzverwaltung und die Konfiguration der einzelnen Teams, was aber wieder eher inhaltliche Arbeit ist. Die Lizenzverwaltung gibt den einzelnen Mitgliedern der Organisation überhaupt erst einmal das Recht, Teams verwenden zu können. Darüber hinaus gibt es die hier widersprüchlich erscheinende Konfiguration, ob Teams für die gesamte Organisation aktiviert oder deaktiviert werden soll:

Der Begleittext lässt erahnen, dass auch den Mitarbeitern von Microsoft klar war, dass das zur Verwirrung führt. Die Andeutung, das Control könnte demnächst verschwinden, sollte man auch durchaus ernst nehmen, trotz (oder gerade wegen?) des schönen modalen Hilfsverbs „kann“.

Generell lässt sich hier für das Ausrollen und die Governance empfehlen, die Lizenzen über den dafür vorgesehenen Dialog zuzuweisen. So lässt sich punktuell steuern, für wen Teams zur Verfügung steht und wer die entsprechende Kachel (noch) nicht sehen soll. Insbesondere, wenn Ausrollprozesse in der IT (teil-)automatisiert ablaufen, sollte auch die Teamslizenz wie die übrigen Lizenzoptionen behandelt werden. …

 

Es geht weiter  –  hier im Originalbeitrag im Blog von Carsten

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